Ein paar Gedanken zum meinen Anfängen

Das schöne an Pokern ist, dass man durch bestimmte Strategien und Setzverhalten viele Chips bzw. Geld gewinnen kann. Ich habe das Pokern vor ein paar Jahren begonnen, als die Pokerwelle durch die Welt gezogen ist und immer beliebter wurde. Anfangs war mir alles recht fremd bei diesem Kartenspiel, jedoch hab ich es schnell gelernt durch einfaches beobachten, ob im Fernsehen, auf Full Tilt Poker oder bei meinen Geschwistern. Nach und nach hab ich das Kartenspiel begriffen und ich machte meine ersten Erfahrungen in einer Pokerrunde mit den Freunden meines Bruders.

Dort bin ich zu viele Hände mitgegangen, die man aus bestimmten Situationen einfach nicht hätte mitgehen sollen. Ich war zu neugierig und auch zu ungeduldig, das ist der häufigste Fehler bei Pokerneulingen. Natürlich hab ich es auch an meiner Bankroll gespürt und ich war der erste, der rausgeflogen ist. Daher kann ich nur raten sehr langsam und bedacht zu pokern und sich nicht unter einen Zeitdruck zu setzen. Bei Full Tilt Poker machte ich ebenfalls Erfahrungen. Ja, dort habe ich meine ersten Online Erfahrungen gemacht und ich bin heute noch glücklich darüber, dort angefangen zu haben. Dort ist es besonders für Pokerneulinge sehr einsteigerfreundlich, da man mit Spielgeld seine Strategie verbessern kann und einfach die Chance hat zu üben. Ich habe mir am Wochenende Zeit genommen und mein Können dort zu testen und zu lernen. Als ich nach einer Weile immer mehr Spielgeld hatte, war ich begeistert vom Pokern, da ich das Gefühl von großen Spielgeld-Pötten liebte.

Ich war begeistert als ich nach und nach mehr Chips gewinnen konnte und bin dann in höhere Limits sprich an Tischen mit höheren Blinds aufgestiegen. Dort habe ich auch lehrreiche Erfahrungen mit dem Bluffen gemacht. Bisher habe ich kaum geblufft aber dort hab ich einen typischen Bluff gemacht, der mir mit der wahrscheinlich schlechteren Hand Spielgeldchips eingebracht hat. Dort habe ich auf dem Turn die Hälfte meiner Chips gesetzt und so getan, als ob ich das dritte Ass hätte. Der Spieler hat es mir geglaubt und ich konnte mit der schlechteren Hand gewinnen. Hätte ich auf dem Board jedoch etwas getroffen aber nicht Top Paar, dann wäre es mit der Selben Spielsituation ein Semi-Bluff geworden. Das hat mir gezeigt, dass man nicht nur mit guten Karten eine Hand gewinnen kann, sondern auch mit schlechten. Als ich erfolgreich bei den Spielgeldtischen auf Full Tilt Poker war, wollte ich auch mal den ein oder anderen Dollar erspielen. Daher habe ich an den 100$ Freerolls teilgenommen mit einem sehr großen Teilnehmerfeld von 2700 Spielern. Das war schon eine Herausforderung für mich und ich konnte leider keinen Platz im Geld sichern, da ich aufgrund er Blindstruktur zwangsweise nach einer Zeit all in gehen musste. Daran war ich halt noch gar nicht gewöhnt, dass die Blinds bei solchen Turbo Turnieren so schnell ansteigen. Aber das hat mich nicht abgehalten es nochmals an einem anderen Tag zu versuchen und ich hatte Erfolg. Anfangs konnte ich schnell verdoppeln, da ich starke Hände wie A K aus früher als auch später Position erhöht habe und ein vernünftiges Setzverhalten eingehalten habe. Bei diesem Turnier hab ich gelernt, wie wichtig es ist mit verschieden starken Händen vor dem Flop zu erhöhen. Turniere mit einer hohen Anzahl an Spielern kann man überhaupt nicht mit Sit & Go´s bis zu 9 Spielern vergleichen. Deine Chips bei Turnieren sind vom Wert ganz anders als beim Cash Game oder den Sit & Go´s. Nun hatte ich meine erste kleine Bankroll von 4$ und ich hatte die Möglichkeit mehr daraus zu machen.

Published: May 17th, 2009 at 18:07
Categories: Full Tilt Poker
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